In Irland mit dem Auto fahren

Tipps & Infos: Das müssen Sie über das Autofahren in Irand wissen

Wer viel von Irland sehen möchte, sollte die Grüne Insel mit dem Auto erkunden. Damit ist man nicht nur flott unterwegs, sondern auch flexibel und unabhängig. Was es bei einer Auto-Reise zu beachten gibt, erklärt dieser Artikel.

Mit dem eigenen Auto

Am flexibelsten reist man mit dem eigenen Auto. Aber Vorsicht: In Irland herrscht Linksverkehr. Das gilt auch für die zahlreichen Kreisverkehre auf der Insel. Die müssen nämlich im Uhrzeigersinn durchfahren werden. Dennoch gilt auch auf der Grünen Insel die Verkehrsregel „Rechts vor Links“ – sofern es nicht anders ausgeschildert ist.

Wer mit dem eigenen Auto anreist, sollte die langen Anreisezeiten von 17 bis 20 Stunden im Blick haben. Zudem kommen noch Kosten für Fährüberfahrten hinzu. Wer beispielsweise die Direktverbindungen von Cherbourg oder Roscoff in Frankreich nach Dublin nimmt, zahlt für Hin- und Rückfahrt als Frühbucher 220 bis 300 Euro (zwei Personen und ein Kleinwagen). Kurzentschlossene müssen bis zu 700 Euro berappen.

Mietwagen

Einen Mietwagen bekommt man in Irland vielerorts. Praktisch ist es, wenn man sich ein Auto bereits vor Reiseantritt in Deutschland bucht. Das kommt günstiger und man erhält garantiert ein Auto. Buchen kann man einen Wagen für den Irland-Aufenthalt unter anderem bei Sixt, rentalcars, sunnycars oder dem ADAC – und das bereits ab 16 Euro pro Tag. Die Preise variieren jedoch recht stark – je nach Saison, Auto-Ausstattung und Versicherungen. Ein Kleinwagen mit Vollkasko ohne Selbstbeteiligung gibt es für 40 bis 50 Euro pro Tag.

Tipp: Die größte Umstellung für deutsche Autofahrer ist die linke Schaltung. Daran gewöhnt man sich nicht so schnell. Daher ist ein Mietwagen mit Automatikgetriebe eine Empfehlung.

Infrastruktur und Tempolimits

Die Straßen in Irland sind sehr schmal und kurvig. Oftmals passen zwei Autos gar nicht aneinander vorbei, sodass eins ausweichen muss. Vielerorts gibt es dafür Haltebuchten. Zudem muss man vor allem in ländlichen Regionen immer wieder mit Tieren rechnen, die die Straße beim Weiden überqueren oder sogar blockieren. Autobahnen gibt es nur um Dublin herum, ansonsten wird zwischen Fernstraßen National Roads (N…) und Landstraßen Regional Roads (R…) unterschieden.

Innerorts darf man 48 km/h fahren, außerorts sind auf Regional Roads oder lokalen Straße 80 km/h und auf National Roads 88 km/h erlaubt. Auf den wenigen Autobahnen darf man bis zu 120 km/h fahren.

In Nordirland sind Geschwindigkeits- und Entfernungsangaben meistens in Meilen angegeben. Innerorts sind 30 mph (48 km/h) erlaubt, auf Ausfallstraßen 40 mph (64 km/h), außerorts 60 mph (96 km/h) und auf Autobahnen 70 mph (112 km/h).

Wichtig: Wer in Irland einen Unfall mit dem Auto hat, sollte in jedem Fall die Notfallnummer 999 wählen. Ausnahme sind kleinere Blechschäden. In diesem Fall sollte man mit dem Unfallgegner die Personalien und die Adressen der Versicherungen austauschen. Anschließend sollte die eigene Versicherung benachrichtigt werden.

Auch in Irland muss man Tanken. Der Sprit kostet auf der Insel ungefähr so viel wie in Deutschland. An vielen Provinz-Tankstellen gibt es nur zwei Sorten: Bleifrei ("Unleaded") und Diesel.

Mautgebühren

Auf den irischen Autobahnen wird streckenweise eine Maut ("Toll") erhoben. Eine Durchfahrt kostet 1,90 Euro. Der Betrag kann in Bar beim Kassierer oder am Automaten (kein Wechselgeld!) bezahlt werden. Einen Sonderfall bildet die Autobahn M50 um Dublin: Dort nehmen Kameras die Nummernschilder der durchfahrenden Autos auf. Die Mautgebühr von 3,10 Euro wird elektronisch bezahlt ("eToll") – entweder per Smartphone-App, in einer der zahlreichen mit "Payzone" gekennzeichneten Bezahlstationen oder auf der Website www.eflow.ie. Wichtig: Die Zahlung muss bis 20 Uhr am Folgetag eingegangen sein. Sonst drohen Strafgebühren.

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